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Nichtinvasive Beatmung / interdisziplinäres Schlaflabor

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

bei einer Reihe pneumologischer Krankheitsbilder ist die nichtinvasive Maskenbeatmung eine wichtige Behandlungsmöglichkeit.
 

Auf der Station 43L kümmern wir uns in diesem Zusammenhang besonders um Patienten mit Schwäche der Atemmuskulatur aufgrund von chronischen Lungenerkrankungen, die zu verminderter Sauerstoffaufnahme und erhöhten Kohlendioxidwerten im Blut führen. Kommt es zudem zu nächtlichen Atemaussetzern, können erhebliche Organschäden die Folge sein. 

Durch die Maskenbeatmung werden der Sauerstoffmangel und erhöhte Kohlendioxidwerte vermieden. Weiterhin wird die Atemmuskulatur entlastet, so dass tagsüber eine verbesserte Leistungsfähigkeit besteht. Häufig bessern sich durch diese Therapiemöglichkeit auch typische Begleiterkrankungen wie Diabetes, erhöhter Blutdruck und Übergewichtigkeit.  

In Kooperation mit der Klinik für HNO-Heilkunde bieten wir die Diagnostik und Therapie von schlafbezogenen Atemregulationsstörungen an. Im Vordergrund steht hierbei das sogenannte obstruktive Schlafapnoesyndrom. Etwa 5% der erwachsenen Bundesbürger leiden an einer solchen Erkrankung. Dabei kommt es im Schlaf zu Atemaussetzern und Erschlaffung der Muskulatur in den oberen Atemwegen mit der Folge von vermindertem Sauerstoffgehalt im Blut.

Durch das Schlafapnoesyndrom wird neben vermehrter Müdigkeit vor allem eine starke Belastung von Herz und Kreislauf sowie des Stoffwechsels hervorgerufen. Das Schlafapnoesyndrom ist in der Regel mit einer nasalen Beatmung gut zu behandeln. 

Für die stationären Diagnostik und Therapie werden zumeist zwei aufeinander folgende Nächte benötigt.   

Der stationären Diagnostik geht jeweils die ambulante Screeninguntersuchung in unserer Ambulanz voraus.

         Patient mit Schlafmaske