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Bronchialkarzinombehandlung

Das Bronchialkarzinom ist weltweit der am häufigsten zu Tode führende Tumor.  Wegen fehlender Frühsymptome und mangels valider Screeningverfahren wird er häufig erst in lokal fortgeschrittenen oder bereits metastasierten Stadien diagnostiziert.

Dennoch hat sich die Prognose in den letzten Jahrzehnten dank moderner Therapieansätze kontinuierlich verbessert.

Zunehmende Bedeutung hat dabei die multimodale Therapie aller Stadien erlangt. Operierte Patienten mit histologisch nachgewiesenem Lymphknotenbefall erhalten adjuvante Chemotherapie, da hierdurch die Langzeitüberlebensraten signifikant gesteigert werden können.

Im lokal fortgeschrittenen, nicht operablen Stadium kann die klassische simultane Radiochemotherapie nicht nur in kurativer Zielsetzung sondern auch neoadjuvant erfolgen. Gelingt eine Tumorverkleinerung oder eine Lymphknotenclearance, können auch diese Patienten im Einzelfall einer Operation zugeführt werden.

In der palliativen Therapie konnte seit Einführung neuer Zytostatika und der neuen biologischen Antitumormedikamente nicht nur die Lebenszeit sondern auch die Lebensqualität der Patienten gesteigert werden.

Darüberhinaus haben die endoskopischen Verfahren sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie beispielsweise von Atemwegsstenosen einen zentralen Stellenwert in der Versorgung von Patienten mit Bronchialkarzinom.

Wir betreuen jährlich ambulant und stationär etwa 350 Patienten mit Bronchialkarzinom und begleiten sie durch alle Therapiephasen. Durch die enge Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie und der Abteilung für Thoraxchirurgie lassen sich solche multimodalen Therapien mit der geringstmöglichen Patientenbelastung realisieren. Alle Fälle werden im interdiszipliären Tumorboard diskutiert, in dem Sie gerne auch eigene Patienten vorstellen können.

Darüberhinaus besteht im Onkologischen Board des ULZN  die Möglichkeit eine Zweitmeinung aus einer der kooperierenden Kliniken (Großhansdorf, Forschungszentrum Borstel, UKSH, Campus Kiel) einzuholen.

Dank der stationären und ambulanten Infrastruktur, besteht die Möglichkeit Patienten in allen Behandlungsphasen gerecht zu werden. So können wir ambulante Patienten bei Komplikationen stationär weiterversorgen, ohne z.B. eine laufende Bestrahlungsbehandlung zu unterbrechen. Aber auch umgekehrt, primär stationär diagnostizierte und behandelte Patienten nach Besserung ambulant weiterversorgen.

Wir sind an mehreren klinischen Studien beteiligt (siehe auch Studienzentrum), in denen moderne Therapieverfahren untersucht werden und in die Sie ihre Patienten gerne einschließen können.

Terminvergabe für Patienten in der Ambulanz bitte unter Telefon 0451 500-45371.

Download Faxanforderungsformular Chemotherapie:

Ihre Ansprechpartner sind:

http://www.bronchialkarzinom-aktuell.de/